AI Act (EU-KI-Verordnung)
Der AI Act ist das europäische Gesetz, das Regeln für den Einsatz von KI setzt, von leichten Transparenzpflichten für alltägliche Anwendungen bis zu strengen Anforderungen für Hochrisiko-Anwendungen.
Das Gesetz arbeitet mit Risikoklassen. Verboten sind etwa Social Scoring und manipulative Systeme. Hochrisiko sind Anwendungen rund um Personalauswahl, Kredit, Bildung und wesentliche Dienste; dort gelten Anforderungen an Dokumentation, menschliche Aufsicht und Datenqualität. Alles darunter, etwa ein Agent, der Angebote vorbereitet oder Mails sortiert, fällt unter die leichten Regeln: sagen, dass es KI ist, wo Menschen damit sprechen, und dafür sorgen, dass das Team weiß, was es einsetzt.
Für den Mittelstand ist der praktische Kern klein: wissen, welche KI im Einsatz ist, KI-Kompetenz bei den Menschen sicherstellen, die damit arbeiten, transparent gegenüber Kunden sein und bei Entscheidungen über Menschen einen Menschen in der Kontrolle halten. Die DSGVO gilt daneben weiterhin.
Weitere Begriffe
KI-Kompetenz
KI-Kompetenz ist die Fähigkeit von Mitarbeitenden zu verstehen, was die von ihnen genutzte KI kann, was sie nicht kann und wo die Risiken liegen. Seit dem 2. Februar 2025 verpflichtet der AI Act Organisationen, dafür zu sorgen.
KI-Reife
KI-Reife ist der Grad, in dem ein Unternehmen bereit ist, KI sinnvoll einzusetzen: Sind die Prozesse klar, sind die Daten erreichbar und sind die Menschen darauf vorbereitet.
API
Eine API (Application Programming Interface) ist der offizielle Zugang, über den Software mit anderer Software spricht: Daten abrufen, anlegen oder ändern, ohne dass ein Mensch klickt.
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